Schlafen in der Schwangerschaft – Tipps gegen Schlafstörungen

“Schlaf so viel du kannst!”, das sagen alle Freunde, die bereits ein Kind haben. Leichter gesagt als getan, denn der dicke Babybauch macht das Schlafen in der Schwangerschaft nicht leicht. Es drückt und zieht und strampelt. Das Atmen ist anstrengend, auf dem Rücken liegen geht nicht und ständig muss man Pipi. Wie soll man da denn anständig schlafen? Ein paar Tipps gibt es aber, um auch deine Nacht angenehmer zu machen.

Kuscheln mit dem Stillkissen

Ein Stillkissen ist ein wahres Helferlein, um mit dem bereits dicken Bauch bequem zu liegen. Da es sowieso eine sinnvolle Investition für die Zeit mit dem Baby ist, kann es bereits beim Schlafen in der Schwangerschaft treue Dienste leisten. Auf dem Stillkissen kannst du in der empfohlenen linken Seitenposition dein Bein ablegen und deinen Bauch stützen. Natürlich geht es auch mit einem Seitenschläferkissen oder einem ganz normalen Kissen, das man sich zurechtrückt. Noch bequemer wird es mit einem weiteren kleinen Kissen als Stütze für den Rücken. Die linke Seitenlage wird übrigens empfohlen, damit Blut und Nährstoffe optimal zur Plazenta fließen können. Auch die Niere macht in dieser Position ihren besten Job, Schadstoffe im Körper abzubauen.

Wenn die Blase sich nachts meldet

Vielleicht hattest du bisher selten das Problem, nachts mal zur Toilette zu müssen. Das ändert sich in der Schwangerschaft. In meinem Fall musste ich ab dem sechsten Monat regelmäßig nachts aufstehen, weil mein kleiner Bauchbewohner auf der Blase rumgetanzt hat. Was es angenehmer macht: ein kleines LED-Nachtlicht, damit du den Weg zum Klo findest ohne die helle Lampe einschalten zu müssen und vielleicht den Partner zu wecken. Super praktisch ist es dann auch für die Zeit mit dem Baby, wenn du nachts stillen möchtest. Das Stilllicht spendet genug Licht zum Stillen, ohne dass es zu sehr wach macht.

Wenn sich das Kopfkarussell einschaltet

Kaum ist das Licht aus und dein Partner schnarcht neben dir, fängst du an zu grübeln und machst dir tausend Gedanken. Du denkst an die bevorstehende Geburt, die erste Zeit mit dem Baby und machst dir Sorgen, ob das wohl alles gut laufen wird. Es hilft, wenn du mit deinem Partner noch einmal alles besprichst, was dir auf der Seele brennt, bevor du ins Bett gehst. Hilfreich sind auch entspannende Abendrituale. Schön ist z.B. eine leichte Bauchmassage mit einem Schwangerschaftsöl. Das ist nicht nur angenehm einschläfernd, sondern beugt auch Dehnungsstreifen vor. Dein Partner macht das sicher gerne. Wenn du dennoch im Bett nicht richtig abschalten kannst: Vielleicht hilft dir ein Hörbuch beim Einschlafen?

Halte durch

Je näher der Geburtstermin rückt, umso schwieriger wird es mit dem Schlafen in der Schwangerschaft. Es ist ganz normal, dass du gegen Ende der Schwangerschaft Schlafprobleme hast. Versuche daher einfach auch tagsüber viele Ruhepausen oder kurze Nickerchen einzulegen. Und sieh es mal so: Die Natur bereitet dich bereits jetzt auf den Rhythmus mit Baby vor. So kann sich dein Körper bereits jetzt an den Schlaf in kleinen Dosen gewöhnen und wenn das Baby da ist, bist du perfekt vorbereitet.

Geht es dir wie mir und du hattest während der Schwangerschaft auch Hautprobleme, die du vorher nicht hattest? Dann schau mal in meinem Artikel zu Neurodermitis in der Schwangerschaft vorbei.

Titelfoto von Dexter Chatuluka auf Unsplash

Welche Erfahrungen hast du mit Schlafen in der Schwangerschaft gemacht? Hast du noch weitere Tipps? Dann freue ich mich über deinen Kommentar!

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